Halbelf treffe ich am Tegelberg
ein. Für die Thermik ist es et-
was zu früh, ich gehe wandern.
Zurück am Startplatz sieht es wesentlich besser aus.
Ich lasse alle Eiligen vor und starte kurz vor zwölf.
Die Thermik ist zuverlässig wie ges-
tern, aber mit größeren Steigwerten.
Auf etwa zwo-sechs wird es brutal turbulent - ich
zieh mich erstmal zurück und bastele weiter unten.
Später finde ich einen dicken Bart, der mich
auf zwo-acht bis dicht unter die Wolke bringt.
Eine Stunde ist voll - ich dümpel ein
bisschen rum und verbrauche Höhe.
Jetzt hab ich doch noch Lust, zum Säuling zu fliegen.
Ich erreiche ihn auf etwa 2000 m.
Im Bereich der Apostel steigt es kräftig.
Ich fliege wieder rüber zum Te-
gelberg, da steigt es großflächig.
Gelandet will ich noch einkehren. In Waltenhofen haben Ziller
und Gerlinde zu, bin ich halt wieder im Hermine in Brunnen.
Ich bade noch im Forggensee. Das Wasser hat 16°.
Zu Hause gelingt mir die leckerste Suppe, die ich
je gekocht habe. Die Gemüsezutaten sind die übli-
chen, entscheidend ist wohl das Bio-Suppenfleisch.