Wie die letzten Tage bin ich zu früh am Tegelberg, hat den Vorteil
fehlender Gondelschlange. Ich hocke dann auf der Mauer zum Aus-
sichtspunkt und beobachte die Starts. Ab zwölf wirds interessant.
Manchen ist der Wind zu schwach - mir nicht. Ich starte um halbeins.
Die letzten Tage hatte ich nie das Gefühl, ich könnte auch absaufen.
Heute schon! Aber letztlich finde ich immer die richtigen Stellen,
teilweise steigt es eng und heftig, oft über weniger vertrauten Orten.
Schließlich geht es großflächig zuverlässig hoch.
Von der Wolkenbasis
auf über zwo-vier neh-
me ich Kurs auf Füssen.
Draußen ist es überhaupt nicht turbulent.
Am verrücktesten ist die Luft direkt überm Landeplatz. Der Wind kommt nörd-
lich, kräftig. Ist man 3 m über Grund, denkt man an die unmittelbare Landung -
von wegen - mich reißt es wieder etwa 8 m hoch. Ich kontere mit enger Schleife.
Mich reißt es noch zweimal hoch, weniger krass. Dann stehe ich 100 m weiter.