Gegen halbzwölf bin ich am Tegelberg. Oben wird nach Nordost gestartet
und dort auf der Fläche oben auch reichlich Schnee geschaufelt. Weil die
meisten weit hinten auslegen, bleibt der vordere Bereich für meine Schau-
felei. Als um eins die Thermik gut wird, gibt es auch Phasen für Nordwest,
zieh ich vor, weil da keiner hinter mir drängelt. Wie gestern steig ich sofort.
Und sogleich drehe ich ein und bin
ganz schnell über Gipfelkreuzhöhe.
Auf zwo-eins / zwo-zwo
dümpele ich längere Zeit.
Dann probiere
ich den West-
grat und ver-
liere Höhe.
Die gewinne ich aber gleich
wieder an der Gelben Wand.
Zwischen Latschenschrofen und Gip-
fel geht es nun kontinuierlich hoch.
Ich erreiche die Wolkenbasis bei zwo-sieben.
Jetzt will ich
zum Säuling.
Überm Älpeleskopf habe ich einen ruppigen Bart. Aber viel
schöner ist es doch, direkt an der Felsflanke hochzusoaren.