Die Tegelbergbahn fährt wieder, aber erst um halbzehn. Oben sind gute Start-
bedingungen. Der folgende Tandemstart hat tatsächlich ohne Abbruch in ei-
nem Zug funktioniert! Sowas geht natürlich nur mit sehr leichtem Passagier.
Als auch ich startbereit am Nordostplatz stehe,
ist der Wind weg! Ich warte auf einen Hauch.
Die Luft ist
ziemlich tot.
Eigentlich droht die Prognose ja mit Gewittern. Aber es kommen keine. Als es
nachmittags immer noch blau ist, fahre ich zum Buchenberg. Oben steht der
Wind kräftig an der Alm. Mein erster Versuch misslingt - der Schirm schießt
nach rechts - ich habe Helfer - danke! Mein zweiter Versuch klappt! Die Schnei-
se ist höllisch turbulent. Aber an deren Ende komme ich in soliden Aufwind.
Ich kämpfe um jeden Meter, je höher ich
komme, desto angenehmer wird die Luft.
Aber einfach Zeit schinden ist nicht mein Ding.
Ich fliege raus und verliere nur allmählich Höhe.
Wird eine Starkwind-
landung nach West.
Ich lande nach fünfundzwanzig Minuten. Als ich einge-
packt habe, fliegen noch zwei andere, aber nicht lange.