Bei dieser andauernden Gluthitze bin ich der-
zeit täglich vor dem Fliegen an Giselas Grab.
Oben am Tegelberg wird jetzt der barrierefreie Aufgang zum Aussichtspunkt fertig-
gestellt. Eine gute Idee - die Treppe als seitlichen Zugang, damit die Leute, die erst
am Sperrseil stehen, um den Fliegern zuzuschauen, auch dort schnell hochkommen.
Die Bedingungen sind schon gut - ich packs an.
Ich habe mit dem Bereich Latschenschrofen die
schlechtere Ecke erwischt, es geht zwar, aber zäh.
Vor dem Startplatz steigts besser.
Am Baumschirm hinterm Torschrofen sehe ich unten zwei
Leute hantieren, es geht offenbar um Bergung, nicht um Not.
Über der Hornburg drehe ich einen schö-
nen Bart und drifte dabei gen Startplatz.
Es steigt inzwischen
sanft und zuverlässig.
Das animiert mich, länger
als eine Stunde zu fliegen.
Am Säuling steigts über der ganzen
Flanke, hab den Luftraum für mich.
Ich lande nach zwei Stunden. Mein früherer
Flugschüler fotografiert nicht nur meinen An-
flug, sonder beglückt mich auch mit einem
kühlen Wasser! Danke! Die Luft hat 33°.