Die Buchenbergbahn fährt nicht. Am Tegelberg könnte
es Nullphasen geben. Ich bin zur ersten Gondel dort. Bi-
ne auch. Oben gibts umlaufenden Hauch. Wir legen aus.
Aber dann kommt immer wieder Rückenwind. Gerade als ich einpacken
will, kommt der Wind plötzlich sauber von vorne. Der Schirm ist in-
zwischen bös verwirrt. Bine hilft, danke! Kaum sind wir damit fertig,
kommt eine heftige Bö von hinten. Das bleibt so und wird nichts. Wir
fahren runter. Ich wandere ein Stück an der Nordostecke vom Weißensee.
Inzwischen ist der Tegelberg in Wolken gehüllt.
Der Wind muss sich verändert haben. Als die Berg-
station wieder zu sehen ist, fahre ich wieder hoch.
Oben pendelt der Wind zwischen den Startplät-
zen. Kaum wäre ich startklar, ist die Sicht weg.
Dann fängt es zu regnen an. Ich stopfe das Material unters Liegestuhlhüttendach.
Dann bin ich in der Bergstation. Es donnert. Vom Personal erfahre ich, dass die
Wolke nur bis zur Stütze runter geht und es von Westen eher freundlich aussieht.
Der Regen wird stärker, noch hab ich Geduld. Plötzlich bahnen sich Talblicke an.
Aber es regnet weiter.
Gegen vier passt plötzlich alles.
Ich bin recht schnell in der Luft.
Der Hang trägt.
Ich kann stellenweise schön Höhe halten.
Gelandet empfängt mich Musik! Ein Teilnehmer eines
Betriebsausfluges aus dem Schwäbischen, der auf seinen
Bus wartet, spielt auf seinem Kornett schöne Melodien.