Die Buchenbergbahn fährt wieder, aber erst um zehn wie werktags
üblich. Am Tegelberg passt der Wind, die Bergstation ragt knapp
in die Wolkendecke. Ich bin Optimist und nehme die erste Gondel.
Schnell ist die Sicht wieder weg.
Ich habe Geduld und
auch gute Gespräche.
Tatsächlich wächst hier oben der Seidelbast, kannte
ich in unserer Gegend nur von Seeufern (Alatsee,
Weißensee). Um elf passen endlich Sicht und Wind.
Erst über dem Landegebiet fin-
de ich zentrierbare Thermik und
kann ein bisschen Höhe machen.
Unten kommt der Wind vom Berg her. Die Luft hat nur 13°,
da reizt mich keiner unserer Seen. Ich fahre nach Nesselwang.