Die Prognose ist vielversprechend. Als ich gegen elf am Berg eintreffe, wird am Westgrat
überhöht. Aber ich merke schnell, dass das pulsierend ist. Einzelne überhöhen ab und zu,
nun hauptsächlich in Rohrkopfnähe. Es wird allmählich besser. Ich packe es um dreivier-
teleins an. Nordwestlich vom Latschenschrofen finde ich einen engen, knackigen Bart.
Später wird das Steigen großflächiger.
Nachdem ich mich der Wolke ge-
nähert habe, lässt mein Biss nach.
Ich will nur noch gemütlich herumdümpeln.
Am längsten halte ich mich über der Horn-
burg auf. Ich lande nach achtzig Minuten.