Um noch früher nach München aufzubrechen, bin ich zu müde. So bin ich um halbneun am Bahnhof in
Seeg - und erfahre da, dass der Zug nicht fährt. Von Ersatzverkehr ist keine Rede. So steige ich wieder ins
Auto. Zunächst nach Marktoberdorf, aber dort sehe ich wegen der Baustellen überhaupt keine Parkmöglich-
keiten. Also weiter - nach Kaufbeuren - das hat auch den Vorteil, dass ich viel leichter zurückkomme - über
Kaufbeuren fahren auch Züge nach Lindau. Hier kann ich gut parken - aber auch hier ist reichlich Baustelle.
Die Zugfahrt ist pünktlich und problemlos. Die Tun-
nelbohrmachine sichte ich schon bei der Vorbeifahrt.
Vom Hauptbahnhof sind es zwei Stationen mit der S-Bahn. Es ist
viel Andrang, aber kaum Warterei wie beim letzten Mal Marienhof.
Donna Maria ist wirklich eine gi-
gantische Maschine! Die Längen-
angaben schwanken um 170 m.
Zu meinem München-Programm
gehört auch eine Turmbesteigung.
Ich wähle wieder den Alten Peter.
Am Platzl kehre
ich beim Iren ein.
Vom U-Bahnhof Giselastraße gehe ich durch den
Englischen Garten zur berühmten Eisbachwelle.
Dann wandere ich durch den Hofgarten zur Residenz.
Im Herkulessaal ist das Finale Schlagzeug des ARD
Musikwettbewerbs: Gabriel Michaud aus Frankreich.
Auch Yuan Xia aus China spielt dann das Schlagzeug-
konzert von Friedrich Cerha - ein wunderbares Werk!
Michaud hat mich mit seinem Zusammenspiel mit der großen Kesselpauke
des Orchesters zu Beginn voll begeistert - ihm hab ich meine Publikumsstim-
me gegeben (Er hat schließlich den ersten Preis bekommen). Auf der Rückfahrt
werde ich am Hauptbahnhof noch nass - da komme ich nur im Freien zu meinem
Gleis. Auch die Fahrt von Kaufbeuren ist voll verregnet - ich verfahre mich sogar.