Der Vormittag startet gewittrig. Um zehn ist der Westhimmel blau.
Ich bin ewig der einzige Möchtegernfahrgast an der Tegelbergbahn.
Als ich endlich oben ankomme, sieht der Westhimmel minder aus.
Der Wind passt. Als ich es wage, mich startfertig zu machen, hö-
re ich leises Donnern. Schnell ist der Sack wieder zu und kommt
in die Bergstation. Bald sehe ich auch Blitze - einen erwische ich.
Die Kaltfront fegt heran.
Jetzt sind es nur Sekunden bis zum Inferno. Die Bahn stellt den Betrieb ein.
Etwa um halbdrei ist die Sache durch. Inzwischen bläst ein strammer Süd.